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Über uns

Als Team von Experten, das für eine Reihe großer Softwarehäuser tätig war, erlebten wir bereits die frühesten Anfänge der Softwarelokalisierung in Russland. Unser erstes Projekt, die Lokalisierung des Symantec-Produkts Time Line 4.0 ins Russische im Jahre 1990, war ein voller Erfolg. Es gelang Symantec, über 3.000 Lizenzen dieser Projektmanagementsoftware in Russland zu verkaufen, zum damaligen Zeitpunkt war es eine außergewöhnlich große Zahl. Schon bald wurde deutlich, dass für die Lokalisierungsbranche ein völlig neuartiger Ansatz mit flexibler Verwaltung, innovativen Fertigkeiten usw. erforderlich war. 

Die offizielle Gründung von Logrus als dediziertes Lokalisierungsunternehmen im Jahre 1993 folgte nur wenige Monate, nachdem Russland seine Unabhängigkeit von der UdSSR erklärte und Privateigentum erstmals seit über 80 Jahren staatlich anerkannt wurde. Zu der Zeit, als die Branche in Russland gerade erst ins Rollen kam, wurden wir zum ersten unabhängigen und privaten Lokalisierungsunternehmen des Landes. Anfangs waren nur vier Mitarbeiter beschäftigt, von denen zwei im Büro und zwei zuhause arbeiteten. Außerdem hatten wir drei Computer und einen gebrauchten Laserdrucker... Seitdem ist viel passiert.

Unsere von Anfang an sehr technische Ausrichtung ist sicher auch darauf zurückzuführen, dass zu unserem Team viele ehemalige Mitarbeiter führender russischer Forschungseinrichtungen gehören. Russland ist seit jeher für das hohe Niveau seiner technischen Bildung bekannt. Als sich Anfang der 1990er Jahre zahlreiche akademische und Sonderinstitutionen wegen stark gekürzter staatlicher Zuwendungen personell verkleinern mussten, strömten plötzlich viele ehemalige Forschungsmitarbeiter auf den Arbeitsmarkt. Diese Situation kam uns sehr entgegen und gab uns die Möglichkeit, kompetente Mitarbeiter mit einer soliden Ausbildung in Physik, Mathematik und Informatik für uns zu gewinnen. Logrus ist wahrscheinlich das einzige Unternehmen in der Branche, das sieben Mitarbeiter mit Doktortitel beschäftigt. Während man vielleicht argumentieren könnte, dass diese Mitarbeiter für ihre Aufgaben überqualifiziert sind, haben wir diese Situation immer als einzigartiges Potenzial für Innovation und Flexibilität betrachtet.

Lediglich neun Monate nach Firmengründung kam es im September 1993 in Moskau zu einem kommunistischen Putschversuch. Wie es der Zufall wollte, hatte Logrus zu diesem Zeitpunkt gerade seine ersten ernsthaften Projekte von Microsoft und Lotus bekommen. Während alle Welt auf CNN die Entwicklung im Zentrum Moskaus live mitverfolgte, erhielten wir unzählige Anrufe von unseren beiden Kunden. Sie wollten vor allem drei Dinge wissen: a) ob wir noch lebten, b) ob sich unser Büro mitten in der Kampfzone befand und c) ob wir mit den Projekten im Plan lagen. Als sich die regierungstreuen Panzer schließlich dem russischen Regierungsgebäude näherten, riefen wir verschiedene Computerläden an, um einen zu finden, der trotz der Kampfhandlungen geöffnet war. Gleich in dem Augenblick, als die Rädelsführer des Putsches verhaftet wurden, gelang es uns, einen Computer für unseren neuen Übersetzer zu kaufen. Der Moment hätte besser nicht sein können. Der Kommunismus war untergegangen und mit ihm unsere Landeswährung: Schon am nächsten Morgen hatte der Rubel 20 % seines Werts verloren …

Die Softwareumsätze in Russland erhöhten sich jährlich um ca. 100 % und überstiegen 1997 erstmals die Grenze von 100 Mio. USD. Diese Entwicklung wirkte auf den aufstrebenden Lokalisierungsmarkt wie ein Katalysator. Logrus gelang es, durch sein Angebot an Softwarelokalisierungsleistungen und technischen Übersetzungen ins Russische zusammen mit diesem Markt organisch zu wachsen. Bis 1998 erwarb sich das Unternehmen einen soliden Ruf als zuverlässiger einsprachiger Anbieter (Single-Language Vendor; SLV) mit überdurchschnittlichen technischen Fähigkeiten. Wir arbeiteten mit einer relativ breit gefächerten Kundenbasis, darunter drei Großkunden.

1998 war ein besonders kritisches Jahr für uns. Die Russlandkrise war nur das letzte in einer Reihe von Ereignissen, die deutlich machten, dass es nicht ausreichte, einfach nur ein guter SLV zu sein. Somit begann Logrus, sein Geschäftsfeld auf den Markt der mehrsprachigen Softwarelokalisierung mit Engineering und Testing auszuweiten. Wir kamen zu der Überzeugung, dass wir angesichts der zahlreichen natürlichen Vorzüge, wie des umfassenden Angebots an hochqualifizierten Ressourcen und der etwas geringeren Lohnkosten für Engineeringaufgaben in Russland, genau diesem Weg folgen sollten. Außerdem gingen wir davon aus, dass Ingenieure mit einer Muttersprache, die ausschließlich Sonderzeichen verwendet, von Natur aus ein tieferes Verständnis für Globalisierungsprobleme (Zeichensätze, Sortierung usw.) mitbringen und diese mit mehr Vorsicht behandeln würden. Unsere Vermutungen bestätigten sich. Inzwischen ist Logrus als etablierter Anbieter mehrsprachiger Engineering- und Testinglösungen für verschiedene führende Softwarehersteller tätig. Momentan machen Hightechdienstleistungen über 35 % unseres Umsatzes aus.

Informationen zu unseren Lokalisierungsaktivitäten im Spielesektor finden Sie auf unserer Multimediasite unter http://games.logrus.ru
 






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